Begründung von Matthias Wolfger, Mitglied der ULI-LHG mit Sitz im StuPa, den Antrag auf Neuberechnung der Aufwandsentschädigung zu stellen

Die Begründung für den Antrag die Aufwandsentschädigungen (AE) neu zu

berechnen sehe ich darin, dass sie mit 76.800,00€ eine der
größten Kostenstellen im Haushalt des AStAs sind. Durch diesen Antrag
ist zu erwarten, dass ein größerer Betrag für andere Projekte, die den
Studenten selbst zu Gute kommen, frei wird. Sämtliche Gelder, die an Mitglieder

des AStA's in Form von AEs bezahlt werden, sind für studentische Interessen verloren. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass die Personalkosten des AStAs im aktuellen Haushalt 208.800,00€ sind. Die Gesamtausgaben des AStAs haben

einen Umfang von 520.380,00€. Damit haben die Personalkosten einen Anteil

an dem Haushalt des AStAs von 40,12%.

Mit einer vernünftigen Haushaltspolitik wäre es möglich die geplante Erhöhung

des Semesterbetrages um 50 Cent pro Semester zu verhindern.

Eine solche Erhöhung wird nämlich von Campus Grün/die Orangen und den Jusos angestrebt. Dies zu verhindern ist sehr wünschenswert, da wahrscheinlich der

SWT ebenfalls eine Erhöhung in Erwägung zieht und dann das Argument wäre,

dass die Studenten selbst ja auch schon den Semesterbeitrag erhöht hätten.

Ein weiteres Argument für den Antrag ist, dass die Ämter als Referent
und Co-Referent von den meisten während der Befragung im StuPa als
Ehrenämter bezeichnet wurden. Daher stellt sich auch die Frage, warum
sollen Referenten des AStAs besser gestellt werden als andere
Ehrenämter der Universität, wie zum Beispiel Fachschaften und
StuPa-Mandate. Keineswegs soll dieser Antrag jedoch dazu führen, dass

die Kosten, die von den Referenten aus eigenen Mitteln „vorgestreckt“ werden (Telefonkosten etc.) nicht ausgeglichen werden.

Die Bekleidung eines so bezeichneten „Ehrenamt“ sollte niemandem zum (finanziellen) Nachteil gereichen!

Es sei darauf hingewiesen, dass die oben genannten Zahlen die des neuen,

noch nicht vom StuPa verabschiedeten Haushalt sind.