Antrag für Gewaltfreiheit beim "Bildungsstreik" auf VV nicht befasst

  Auf der gestrigen Vollversammlung der Studierenden (09.06.2010)  - die mit weniger als 80 Teilnehmern nur schwach besucht war - stellte die ULI-LHG einen Antrag. Dieser sah vor, das sich die Studierendenschaft der Universität Trier von jeglichen Gewaltakten im Zuge des sog. "bundesweiten Bildungsstreiks" distanziert und Täter, auch in den eigenen Reihen, zur (strafrechtlichen) Verantwortung zieht.
Nach langer Diskussion und erfolglosen Änderungsanträgen seitens des AK Protests, Polizeigewalt explizit zu erwähnen, stellte schließlich ein Mitglied der Linken Liste einen Antrag auf Nichtbefassung, der angenommen wurde.

 

Dieses Gebaren wirft für uns als ULI-LHG die Frage auf, inwiefern ein nicht unerheblicher Teil der bei der VV anwesenden "Bildungsstreik"-Teilnehmer Körperverletzung und/oder Sachbeschädigung für ein probates Mittel des Protests hält.

 

Zur VV gibt es einen Artikel auf TrUNews.