Zum fzs-Austritt: Eine langjährige Forderung der ULI-LHG wird umgesetzt

Die ULI-LHG ist froh über den lange überfälligen Beschluss des StuPas, aus dem fzs auszutreten, einem bundesweiten Verband von Studentenvertretungen. Für einen Jahresbeitrag von rund 12000 Euro gab es allerlei allgemeinpolitische und/oder linksideologisch gefärbte Pressemitteilungen (z.B: "Ausstieg aus dem Ausstieg vom Ausstieg - Atomkraftwerke abschalten" oder "fzs fordert Gender-Quote für Wissenschaftler*innen am internationalen Frauentag"), ein konkreter Nutzen für die Uni Trier hingegen lag und liegt in weiter Ferne.

Vielmehr war der fzs von Nutzen für die ASten im Süden Deutschlands, diese erhielten Geld im Rahmen eines "Länderfinanzausgleichs". Dass sich nun abzeichnet, dass baden- württembergische ASten durch die Einführung der Verfassten Studentenschaft von Nehmern zu Zahlern würden und deswegen austreten, war vorauszusehen. Nur die rot-grünen AStA-Koalitionen der letzten Jahre wollten es anscheinend jahrelang nicht sehen, weil es nicht in ihr umverteilerisches Weltbild passt.

Ein Bundesverband ist, da Bildung Ländersache ist, ohnehin wenig zielführend, umso mehr, wenn nur er nur rund 1/3 der Studenten vertritt. Eine wirkliche bundesweite, repräsentative Studentenvertretung für das, was der Bund in der Bildung macht, erscheint uns angesichts der verbreitet mauen Wahlbeteiligungen und des hohen Organisationsaufwandes unrealistisch. Vielmehr sind die Bundesverbände der Hochschulgruppen gefragt, Lobbyarbeit auf Bundesebene zu betreiben - unter deren Namen und nicht als U-Boot im Namen einer vermeintlichen Mehrheit von Studenten.

 

Die ULI-LHG-Fraktion im StuPa Trier